Über Uns

 

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Drawing by Luna Enriquez  Bildquelle: https://andrewpegoda.com/2015/01/01/start-2015-right-16-ways-to-decolonize-the-mind/

 

AUGSBURG POSTKOLONIAL – DECOLONIZE YOURSELF ist eine Initiative von engagierten Augsburger*innen, die sich dafür stark machen, postkolonial-kritische Blickwinkel einzunehmen. Wir sind eine lose Gruppe, die im Entstehen ist (Stand Oktober 2017) und freuen uns über jede*n Neue*n 🙂

Ideen: Filmabende, Vorträge, Awareness schaffen, Multiplikator*innen sein … du hast Lust mitzumachen? Dann schau mal auf Facebook vorbei: Augsburg Postkolonial – Decolonize Yourself, schreib uns, oder komm zu einen unserer Treffen.

Selbstverständnis

Decolonize Yourself! ist eine Unternehmung zur Reflexion und Veränderung dieser Gesellschaft und uns selbst. Wir wollen eine Gesellschaft, die sich gegenüber rassistischer Ausgrenzung sensibel und veränderungswillig zeigt.

Denn rassistische Diskriminierung und Ausgrenzung sind keine vergangenen Phänomene: Europäische Nationen besetzen zwar keine Kolonien mehr, doch der Rassismus hat sich in Struktur und Sprache verankert und schadet noch immer!

Im Alltag schadet er als rassistische Äußerungen gegenüber People of Color. Er grenzt aus, wenn Straßen, Gebäude und Geschäfte nach Kolonialherren benannt werden oder dabei rassifizierende Klischees bedient werden. Er verhindert, dass People of Color, die gleichen Chancen in Schule und Beruf haben, weil die Laufbahn voller Hindernisse ist, die nur People of Color erfahren. Er bewirkt, dass vor Behörden doch nicht alle Menschen gleich sind. Er verursacht, dass Wissen und Erfahrungen von People of Color ignoriert oder abgewertet werden.

Rassismus ist immer eine Herabsetzung von nicht-Weißen Menschen, denen unveränderliche Charaktereigenschaften zugeschrieben werden. Rassismus hierarchisiert Menschen aufgrund der Hautfarbe, der vermeintlichen Herkunft und anderer Merkmale, wie beispielsweise Sprache, Kultur aber auch Klassenzugehörigkeit und Geschlecht.

Diese differenzierten Ausgrenzungsmechanismen haben sich in Sprache und Verhalten festgesetzt. Dort tragen sie durch ständige Wiederholung/ Reproduktion zu immer weiteren diskriminierenden Erfahrungen von People of Color bei. Das gilt, so lange Rassismus duldend hingenommen, nicht hinterfragt oder nur zum Problem von Rechtsradikalen erklärt wird.

Wir wollen lernen uns der eigenen Verantwortung bewusst zu werden, damit wir dieses Gemenge aus rassistischer und kolonialer Kultur aufdecken und verändern können. Diese Veränderung beginnt bei uns selbst, wenn wir anfangen umzudenken und anders handeln. Wir wollen aber auch gesellschaftliche Debatten auslösen um Rassismus zu bekämpfen. Dieses Vorhaben nennen wir Decolonize Yourself!

 

 

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