2019

Die Termine für unsere Vernetzungs- und Planungstreffen (meistens Mittwoch, 19.00 Uhr, alle 2-3 Wochen) veröffentlichen wir auf unserer Facebookseite Augsburg Postkolonial – Decolonize Yourself.


8. April

Kolonialgeschichtlicher Stadtrundgang

Diese Aktion ist Teil der „Augsburger Woche gegen Rassismus„, die von der Amnesty Jugend Augsburg organisiert wird!

Auf diesem Stadtrundgang möchten wir zeigen, wie Akteur*innen (wie die Welser) und Orte (wie der Kolonialladen) mit der Geschichte des deutschen und europäischen Kolonialismus verbunden ist und welche Bedeutung die Kolonialgeschichte – über Begriffe, Bilder und globale wirtschaftliche Machtverhältnisse – für Augsburg heute hat.

17.30 Uhr – Dauer: ca. 90 min – Da die Teilnehmer*innenanzahl beschränkt ist, bitten wir euch, dass ihr euch mit einer Mail an amnestyjugend.augsburg@gmail.com anmeldet.


25. Mai

Diversity-Wochen: postkolonialer Stadtrundgang

25.05 – 14.00 Uhr – Augustusbrunnen Rathausplatz
Eine Gedenktafel für den Kolonialunternehmer Bartholomäus Welser in der Annastraße, der Kolonialladen in der Altstadt und das Deckenfresko „Der Handel verbindet die Erdteile“ im Schaezlerpalais: Auf dem Stadtrundgang möchten wir zeigen, auf welche Weise diese und weitere Augsburger Orte mit dem deutschen und europäischen Kolonialismus verbunden sind, und uns fragen, welche Bedeutung die Kolonialgeschichte für Augsburg heute hat.
Anmeldung: Augsburg.postkolonial@gmail.com / max. Teilnehmendenzahl: 20 / Spendenempfehlung: 5€
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Kooperation mit dem Friedensbüro der Stadt Augsburg anlässlich des Diversity-Tags.

 


24.- 27 Juni

Postkolonialwarenladen – eine interaktive Ausstellung

Veranstaltungsort und Rahmenprogramm werden noch bekannt gegeben. Lust, mitzugestalten? Mehr Infos hier: Planungswerkstatt Postkolonialwarenladen
Diese interaktive Ausstellung bietet Raum und Zeit zum Diskutieren und Reflektieren. In einem Supermarktsetting als Ort alltäglichen Konsumierens wird eine Vielzahl an Produkten ausgestellt, anhand derer folgende Fragestellungen diskutiert werden können: Welche Spuren von Ausbeutung, Versklavung, Diskriminierung lassen sich in diesen Produkten erkennen?  Manifestieren sich, und wenn ja, wie, sprachliche und/oder visuelle Rassismen in ihnen? Welche Produktions- und Handelsbedingungen liegen ihnen zugrunde? Wer produziert – wer konsumiert? Welchen juristischen, sozialen, politischen Regelungen und Grenzen muss sich das Produkt beugen? Wie zeigen sich Sexismen und Rassismen in Vermarktung und Bewerbung der Produkte?
Mit unserer interaktiven Ausstellung verfolgen wir das Ziel, durch die Sichtbarmachung (Aufdecken) der gewalttätigen und diskriminierenden Gesellschaftsstrukturen den Alltagsrassismus (besonders im Kolonialwarenhandel) zunächst offenzulegen, aber auch Strategien zu entwickeln, mit den eigenen Rassismen und Sexismen und den eigenen Rassismus- und Sexismuserfahrungen umzugehen. Konkret bedeutet dies, dass wir Besucher_innen unterstützen wollen, sich über ihre eigene Verantwortung im Kontext von Rassismus und Sexismus bewusst(er) zu werden – eine Verantwortung, die nicht nur Menschen tragen, die Diskriminierung erleben. Schließlich ist es unser Ziel, den bestehenden Umgang mit alltäglichen Rassismen und Sexismen nachhaltig zum Positiven zu verändern, indem wir Besucher_innen ermutigen, gegen Kolonialität, Unterdrückung, Rassismen und Sexismen im Alltag zu intervenieren (Handeln).

05. – 07. Juli

MEINS!? Die Eigentumskonferenz?

Wir widmen uns der Beziehung zwischen Eigentum und der eigenen Lebensführung, ob als Individuum oder Gesellschaft. Wir fragen nach dem Konfliktpotential von Eigentumsverhältnissen und den persönlichen Mitsprachemöglichkeiten sowie verborgenen Machtansprüchen. Wem gehört was und warum eigentlich? Wir wollen Diskussionen anstoßen, Probleme identifizieren und praktisch werden. Eines unserer Ziele ist es, uns zu vernetzen, um als solidarische Gemeinschaft, über das Bestehende hinaus, grenzenlose Solidarität zu realisieren.


01. August

Peace Summer School: postkolonialer Stadtrundgang

Diese Aktion ist Teil der Peace Summer School 2019, die vom ASKA (Alumni und Studierende der Konfliktforschung Augsburg) organisiert wird! 
Eine Gedenktafel für den Kolonialunternehmer Bartholomäus Welser in der Annastraße, der Kolonialladen in der Altstadt und das Deckenfresko „Der Handel verbindet die Erdteile“ im Schaezlerpalais: Auf dem Stadtrundgang möchten wir zeigen, auf welche Weise diese und weitere Augsburger Orte mit dem deutschen und europäischen Kolonialismus verbunden sind, und uns fragen, welche Bedeutung die Kolonialgeschichte für Augsburg heute hat.
Mehr Infos in Kürze!

03. August

Peace Summer School & Friedensfest: World Café: Bewegungsfreiheit & Grenzpolitik

Flucht aus dem Alltag: Urlaubszeit oder Migration? Wer reist warum wohin – und wie? Und warum nicht? Welcher Pass ist wie mächtig? Und welche Rolle spielen Nationalstaaten? Über Bewegungsfreiheit und Grenzpolitik wollen wir mit verschiedenen Expert*innen mit der Methode des World Cafés ins Gespräch kommen, uns austauschen und diskutieren.

Gäste:
– Lorenz Narku Laing; Politikwissenschaftler, Leiter von Vielfaltsprojekte & Zertifizierter Peer-Diversitytrainer
– Visa Wie? (angefragt)

– Eva Bahl (München Postkolonial)
– historische Perspektive (angefragt)

Die Peace Summer School Augsburg, Augsburg Postkolonial – Decolonize Yourself, Augsburger Flüchtlingsrat und der Integrationsbeirat Stadt Augsburg laden herzlich dazu ein!

Außerdem: der Integrationsbeirat Stadt Augsburg stellt euch einen Weltpass aus! Zum einen sind wir alle Bürger*innen einer Welt und es wäre wünschenswert, wenn wir uns ohne jegliche Schranken weltweit bewegen könnten. Zum anderen wäre es wünschenswert, wenn nicht mehr zwischen „Ausländer*innen“ und „Inländer*innen“ unterschieden würde und die Menschen sich als Mitbürger*innen begreifen würden, denn der Planet Erde ist unsere gemeinsame Heimat.

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Zum Gesamtprogramm der Peace City Summer School 2019 – wirklich frei sein (01. – 04.08)!

Der Abend ist offen für alle! Eintritt nach eigenem Ermessen – Spendenempfehlung 3€.

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Eine Veranstaltung im Rahmen des Kulturprogramms zum Hohen Friedensfest Augsburg.

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